Was passiert mit Altpapier?

Jedes Jahr werden zwischen 32.000 und 35.000 Tonnen Altpapier mit der Grünen Tonne im Ortenaukreis eingesammelt. Dieses Altpapier wird einer Sortierung unterzogen und dabei von nicht verwertbaren Fehlwürfen befreit und  in verschiedene Fraktionen sortiert.

Aussortierte Kartonagen werden dann beispielweise zu Wellpappe verwertet. Zeitungen können zu Zeitungsrotationspapier oder Pappe und die Mischpapiere z.B. zu WC-Papier und Papierhandtücher verarbeitet werden.

Die Abfuhr der Grünen Tonnen wird entweder mit Müllfahrzeugen mit einem Greifarm durchgeführt oder mit klassischen "Heckladern".

Gelegentlich anfallende zusätzliche Kartons müssen so bereitgestellt werden, dass sie in die entleerte Grüne Tonne gesteckt werden können. Danach wird die Tonne nochmals geleert. Sperriges, das nicht in die Grüne Tonne passt, kann nicht mitgenommen werden.

Um aus dem "Abfall" Altpapier einen für die Papierindustrie brauchbaren "Rohstoff" Altpapier zu gewinnen, ist eine Sortierung in verschiedene Fraktionen unumgänglich.

Erst wenn nach einer kombinierten Hand- und Maschinensortierung die einzelnen Fraktionen in Ballen gepresst sind, kann das Altpapier als wiedergewonnener Rohstoff an Papierfabriken geliefert werden. Ein Papierballen kann rund 700 kg wiegen.