Abfälle von A bis Zett - insbesondere Abfälle aus Privathaushalten

 

Die Abfälle von A-Zett als PDF zum Ausdrucken finden Sie hier.

  1. Gardinen und Vorhänge

Entsorgung:

Vorhänge und kleinere Gardinen müssen über die Graue Tonne entsorgt werden.

Gardinen und Vorhänge, die zu groß für die Graue Tonne sind, gehören zum Sperrmüll oder können auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, gebührenfrei abgegeben werde

  1. Gartenabfälle

Entsorgung:

Siehe unter dem Stichwort "Grünabfälle"

  1. Gartengerät

Entsorgung:

Gartengeräte wie Schaufel, Spaten, Rechen usw. gehören zum Sperrmüll oder können auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, kostenlos abgegeben werden.

  1. Gartenmöbel

Entsorgung:

Gartenmöbel aus Holz, Metall und/oder Kunststoff gehören zum Sperrmüll oder können auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, kostenlos abgegeben werden.

Gartenmöbel die (überwiegend) aus Metall bestehen können auch auf Deponien, die Metallschrott annehmen, kostenlos abgegeben werden.

Gartenmöbel aus Holz können auch auf Deponien, die Altholz annehmen kostenlos abgegeben werden.

 

Achtung: Gartenmöbel aus imprägniertem Holz können nur auf Deponien, die Belastetes Altholz (A IV) annehmen, kostenlos abgegeben werden. 

  1. Gartenpavillon

Entsorgung:

Gartenpavillons und Campingzelte gehören zum Sperrmüll oder können auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, kostenlos abgegeben werden. 

  1. Gartenschlauch

Entsorgung:

Gartenschläuche gehören zum Sperrmüll oder können auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, kostenlos abgegeben werden.

  1. Gelber Sack

Was kommt in den Gelben Sack?

In den Gelben Sack kommen Leichtverpackungen, dazu zählen zum Beispiel: Aluminiumdeckel, -schalen, -folien, Becher von Joghurt, Margarine, Quark usw., Besteck, Blisterverpackungen, Getränkedosen, Getränke- und Milchkartons, Folien, Konservendosen, Kunststoffeimer (bitte Metallbügel entfernen und ebenfalls in den Gelben Sack geben), Kunststoffflaschen und –kanister, Plastikfolien und –tüten, Tragetaschen und Beutel aus Kunststoff, Tuben (z.B. Zahnpasta, Senf), Verpackungsmaterialien aus Styropor, Verschlüsse von Flaschen und Gläsern (Kronkorken und Deckel).

Alles sollte gesäubert sein.

 

Was darf nicht in den Gelben Sack?

 Folgende "Kunststoffabfälle" können über den Gelben Sack nicht verwertet werden, sie gehören:

 

zum Hausmüll in die Graue Tonne:

  • Badezimmervorleger
  • CD/DVD (CD/DVD-Sammelstellen zum Recycling)
  • Disketten 
  • Fahrradschläuche und –mäntel
  • Gummibälle, Gummihandschuhe, Gummistiefel
  • Handtaschen 
  • Kunststoffgürtel 
  • Landwirtschaftliche Silo- und Abdeckfolien, Luftmatratzen
  • Musikkassetten 
  • Plastikblumen 
  • Regenschirme 
  • Schaumgummi, Schuhabtreter, Sitzkissen, Sporttaschen, 
  • Teppichbodenreste 
  • Videokassetten 
  • Styropor zur Wärmedämmung, Styrodur

 

zum Sperrmüll:

  • Babybadewanne, 
  • Gartenmöbel aus reinem Kunststoff ohne Metall- oder Holzanteile, Gartenschläuche 
  • Klappbox aus Kunststoff, Kunststoffregenfässer 
  • Wäschekörbe aus Kunststoff, Weinregale aus Kunststoff

 

zur Problemstoffsammlung:

  • PU/PUR Schaumdosen (auch vollständig entleerte Dosen)

 

Die Aufzählungen sind beispielhaft und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

  1. Geschirr

Entsorgung:

Geschirr (Porzellan, Keramik, Steingut) kann über die Graue Tonne entsorgt werden. Größere Mengen, z.B. nach einem Polterabend, können gebührenpflichtig auf Deponien, die verwertbaren Bauschutt annehmen, angeliefert werden.

  1. Getränkedosen
Pfandsymbol für Einweg-
getränkeverpackungen

Entsorgung:

Pfandfreie Getränkedosen (z.B. mit dem Grünen Punkt) müssen über den Gelben Sack entsorgt werden.

 

Mit Dosenpfand belegte Getränkedosen werden vom Handel zurückgenommen. Das Dosenpfand beträgt 0,25 € je Dose.

 

Trotz der Pfandpflicht gehören diese Getränkedosen nicht zu den wiederbefüllbaren Mehrweggetränkeverpackungen. Sie werden nach der Rücknahme durch den Handel nicht mehr wiederbefüllt, sondern dem Recycling zugeführt.

 

Informationen zu Mehrweggetränkeverpackungen und Dosenpfand 

 

Tipp zur Abfallvermeidung:

Mit dem Kauf von Getränken in Mehrwegverpackungen vermeidet man Abfall und betreibt aktiven Umwelt- und Klimaschutz.

  1. Getränkekarton

Entsorgung:

siehe "Tetra Pak"

  1. Gewebefolie

Entsorgung:

siehe "Folie"

  1. Gipshaltige Abfälle

Entsorgung: 

Gips, Gipskartonplatten (z.B. Rigips) und Gips-Zementputz gehören zu den unverwertbaren mineralischen Abfällen und können auf Deponien, die unverwertbare mineralische Abfälle (unverwertbarer Bauschutt) annehmen, gegen Gebühr abgegeben werden.

 

Kleinmengen dürfen auch über die Graue Tonne entsorgt werden.

 

Weitere Informationen zu unverwertbaren mineralischen Abfällen 

  1. Gitterfolie

Entsorgung:

siehe Folie

  1. Glas-Gläser-Hohlglas

Was darf in die Glascontainer?

Alle Einwegflaschen und –gläser und Scherben davon, aber natürlich auch beschädigte oder zerbrochene Pfandflaschen, Trinkgläser und Glasvasen. Sie müssen leer und sollten ohne Verschlüsse oder Deckel sein. Verschlüsse und Deckel bitte in den Gelben Sack geben. Die Flaschen und Gläser müssen nach den Farben weiß, braun und grün getrennt werden. Glas in Sonderfarben (blau, rot, milchig, schwarz....) darf nur zum Grünglas gegeben werden. Die Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Was darf nicht in die Glascontainer?

Autoglas, Glühbirnen, Spiegelglas und Scherben von feuerfestem Glasgeschirr („Jenaer Glas“, wie Koch- und Backformen) gehören in die Graue Tonne.

 

Flachglas, z.B. ausgebrochenes Fensterglas, Drahtglas, Sicherheitsglas, Glas von Isolierfenstern und Scherben von Cerankochfeldern können über die Graue Tonne (Kleinmengen ) entsorgt werden oder auf Deponien, die unverwertbare mineralische Abfälle (unverwertbarer Bauschutt) annehmen, gegen Gebühr abgegeben werden.


Energiesparlampen, Halogenbirnen und Leuchtstoffröhren können kostenlos bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden.

Gewerbliche Annahme stellen für Energiesparlampen finden Sie über www.lichtzeichen.de / www.lightcycle.de

 

Ebenfalls nicht in die Glascontainer gehören Keramik, Steingut und Porzellanabfälle. Diese Abfälle gehören in die Graue Tonne.

(zum vergrößern anklicken)

  1. Glasbaustein

Entsorgung:

Glasbausteine können auf Deponien, die nicht verwertbare mineralische Abfälle annehmen gegen Gebühr abgegeben werden.

  1. Glaswolle

Entsorgung:

siehe Mineralfasern

  1. Glühbirne und Glühlampe

Entsorgung:

Glühbirnen / Glühlampen und Halogenbirnen / Halogenlampen müssen über die Graue Tonne entsorgt werden.

Sie dürfen keinesfalls in die Glascontainer geworfen werden.

 

Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und LED-Lampen dürfen nicht über die Graue Tonne entsorgt werden. Sie werden kostenlos bei der Problemstoffsammlung angenommen.

 

Problemstoffsammeltermine

Informationen zum EU-weiten Glühlampenverbot zum Schutz des Klimas 

  1. Graue Tonne

Entsorgung:

Als Hausmüll (früher Restmüll) bezeichnet man alle Abfälle aus Haushalten und Geschäften, die über die Graue Tonne entsorgt werden können. Die folgende Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Abfall aus dem Hygienebereich, Altkleider (verschmutzt oder zerrissen), Asche (verpackt)
  • Backform aus Keramik, Besen, Bürste, Blaupapier, lösemittelfreies Bohnerwachs, Brillen, Butterbrotpapier
  • Cellophan, CD (Sammelstellen zum Recycling)
  • Dachpappe, Dia, Diskette, DVD (Sammelstellen zum Recycling )
  • Einwegspritze aus Privathaushalten (Spritzen aus Arztpraxen dürfen nicht über die Graue Tonne entsorgt werden)
  • Fahrradmantel, Fahrradschlauch, Film, Flachglas (Kleinmengen), Foto, Fotonegativ
  • Geschirr, Glühbirne, Gummi, Gummihandschuhe, Gummistiefel
  • Handtasche, Holzwolle, Hygienepapier
  • Kehricht, Keilriemen, Keramik, Kerzenwachs, Kleiderbügel, Kohlepapier, Kosmetiktücher
  • Lametta, Laminatboden (kleine Reststücke), Leder, Lumpen
  • Musikkassetten
  • optische Geräte
  • Papierhandtücher, Papierservietten, Papiertaschentücher, stark verschmutztes Papier, Papptrinkbecher, Porzellan, Puppe
  • Ruß
  • Sägemehl, Sägespäne, Schallplatten, Schaumgummi, Schmirgelpapier, Schuhabstreifer, Schuhe, Socken, Speiseabfälle aus Haushaltungen , Spiegelglas , Staubsaugerbeutel
  • Tapetenreste, Teppichbodenreste, Textilabfälle, Thermoskanne, Tonbänder, Tontöpfe
  • Verbandmaterial, Videokassetten,
  • Watte, Windeln, Wolle
  • Zigarettenkippen

Sortierhinweise in deutsch und anderen Sprachen 

Was passiert mit Hausmüll 

  1. Grillgeräte

Entsorgung:

Holzkohlengrillgeräte können auf Deponien, die Metallschrott annehmen, gebührenfrei angeliefert werden. Holzkohlengrillgeräte können auch zur Sperrmüllsammlung bereitgestellt werden.

 

Gasgrillgeräte können auf Deponien, die Metallschrott annehmen, gebührenfrei angeliefert werden. Gasgrillgeräte können auch zur Sperrmüllsammlung bereitgestellt werden. Achtung: Gasflaschen werden auf den Wertstoffhöfen nicht an- und bei der Sperrmüllabfuhr nicht mitgenommen.

Elektrogrillgeräte können auf Deponien, die Elektro-/Elektronikschrott annehmen, gebührenfrei angeliefert werden. Elektrogrillgeräte werden bei der Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen.

  1. Grünabfälle

Die angegebenen Entsorgungswege gelten für die Entsorgung von Grünabfällen aus Hausgärten

Grünabfälle aus Hausgärten sind grundsätzlich kostenlos anzunehmen. Dies ergibt sich aus § 23 Abs. 2, Ziffer 5 der Abfallwirtschaftssatzung des Landratsamtes Ortenaukreis. Werden die Abfälle gewerblich angeliefert, ist davon auszugehen, dass sie nicht aus Hausgärten stammen und somit gebührenpflichtig sind.

Ausnahmen von dieser Regelung sind nur möglich durch schriftliche Erklärung des Abfallerzeugers (PDF-„Erklärung zur Herkunft der Grünabfälle“) oder durch persönliche Erklärung des Abfallerzeugers beim Deponiepersonal.

Für die Entsorgung von Grünabfällen gibt es im Ortenaukreis verschiedene Möglichkeiten.

 

1. Strauchgutabfuhr

Termine Stauchgutabfuhr

Gartenabfälle, die nicht selbst kompostiert werden können, insbesondere Strauch- und Heckenschnitt, werden im Auftrag des Ortenaukreises einmal pro Jahr im November/Dezember getrennt eingesammelt und verwertet. (Kompostierung und energetische Verwertung). 

Die Abfuhr beginnt jeweils um 6:00 Uhr. 

Die Grünabfälle sollen gebündelt bzw. in geeigneten Gefäßen gut sichtbar bereitgestellt werden.

Die einzelnen Bündel mit pflanzlichen Abfällen sollen eine Länge von 2 m nicht überschreiten und mit Schnur zusammengebunden werden. Äste dürfen nicht dicker als 15 cm sein.

Die Gefäße werden nach der Entleerung zur Wiederverwendung für die nächste Sammlung zurückgelassen.

 

Achtung:
Gelbe Säcke für Leichtverpackungen sind für das Einsammeln von Grünabfällen nicht zugelassen und hierfür auch nicht geeignet. Sie werden daher weder entleert noch mitgenommen. 

Abfälle, die nicht pflanzlicher Herkunft sind, sowie solche, die aus Gartenbaubetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben stammen, sind von der Einsammlung ausgeschlossen. 

Gartenabfälle werden bei der Sperrmüllabfuhr nicht mitgenommen.

2. Abfallannahmestellen für Grünabfälle

Annahme bei den kreiseigenen Abfallanlagen 
Bei den kreiseigenen Abfallanlagen werden Gartenabfälle wie Strauch- und Heckenschnitt angenommen. Rasenschnitt nur bedingt bei privater Anlieferung aus dem Hausgarten. Nicht angenommen werden Fallobst sowie Obst- und Gemüseabfälle. 

 

Annahmestellen bei den Gemeinden
Bei den Sammelplätzen der Gemeinden wird nur Strauch- und Heckenschnitt angenommen.

 

Kompostierungsanlagen im Ortenaukreis  
Hier werden in der Regel alle Arten von Gartenabfällen angenommen.

3. Rasenschnitt

Die geeignetsten Annahmestellen für Gras- und Rasenschnitt sind die acht privat betriebenen Kompostierungsanlagen im Ortenaukreis. 

Gras- und Rasenschnitt aus Hausgärten wird bei diesen Kompostierungsanlagen bei privater Anlieferung kostenlos angenommen. 

Gewerblichen Anlieferungen werden nur gegen Gebühr angenommen. Ausnahmen von dieser Regelung sind Gras- und Rasenschnitt (und andere Grünabfälle) aus Hausgärten, die von gewerblichen Anlieferern mit einer schriftlichen Erklärung des Abfallerzeugers angeliefert werden. 

Bei den gemeindeeigenen Grüngutsammelplätzen darf keinerlei Rasenschnitt angenommen werden. 

Bei den kreiseigenen Grünabfallannahmestellen auf den Deponien darf nach Vorgabe des Regierungspräsidiums Freiburg Gras- und Rasenschnitt nur aus Hausgärten und nur in kleinen Mengen angenommen werden. 

Der Gras- und Rasenschnitt soll dabei so verstreut werden, dass er schnell trocken kann. Gewerbliche Anlieferungen von Gras- und Rasenschnitt (Hausmeisterdienste, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Landwirtschaftsbetriebe, Containerdienste u. ä.) werden nicht angenommen.

 

Tipp zur Entsorgung von Rasenschnitt: Gras- und Rasenschnitt kann auch über die Graue Tonne entsorgt werden. Aus diesen Abfällen wird in der Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Kahlenberg Biogas für die Strom- und Wärmeerzeugung gewonnen. Ein Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.

 

Zur Info Was passiert mit Grünabfällen 

 



4. Eigenkompostierung

Die umweltfreundlichste und kostengünstigste Entsorgungsmöglichkeit ist die Eigenkompostierung im Garten.

     

Sechs Regeln für die richtige Kompostierung

  1. Es können grundsätzlich alle pflanzlichen Abfälle aus Küche und Garten kompostiert werden.
  2. Küchenabfälle gut vermischt mit Gartenabfällen zu einem Komposthaufen aufsetzen. Gartenerde als Zwischenlage einstreuen.
  3. Den Komposthaufen direkt auf die Erde setzen (Bodenkontakt). Halbschatten- oder Schattenplätze sind die besten für die Kompostierung, aber bitte das Nachbarrecht beachten (Grenzabstand mindestens 0,5m).
  4. Mehrmaliges Umsetzen des Komposthaufens bewirkt eine raschere Verrottung und verhindert Geruchsbelästigungen.
  5. Ab Spätherbst einen neuen Komposthaufen beginnen und den alten bis zum Ausbringen im Frühjahr zugedeckt reifen lassen.
  6. Keine Speiseabfälle auf den Komposthaufen bringen, wenn die Gefahr besteht, dass Ratten angelockt werden.

Kompoststarter, -beschleuniger und -zusätze sind nicht erforderlich, wenn die o. g. Punkte beachtet werden.

Was sind kompostierbare Abfälle?

  • Obst- und Gemüsereste
  • Eierschalen (zerdrücken)
  • Kaffee- und Teesatz, auch mit Papierfilter
  • Laub, Rechengut aus dem Garten, Wurzelballen mit Erde u. ä.
  • Schnittblumen, Zierpflanzen
  • Gras- und Rasenschnitt (anwelken lassen),
  • Schnittgut von Bäumen und Sträuchern.

Nicht kompostiert werden dürfen:

  • Kohlpflanzen mit Kohlherniebefall
  • Tomaten und Kartoffeln mit Kraut- und Knollenfäule
  • Abgestorbene Äste mit Rotpustelpilzbefall
  • Zweige von Apfel, Birne, Cotoneaster, aber auch Weißdorn, Rotdorn, Eberesche u. a. mit Feuerbrandbefall (verbrennen)
  • Knollen- und Zwiebelpflanzen mit Weichfäule
  • während der Vegetation durch Welkekrankheiten schnell und plötzlich abgestorbene Pflanzen wie Astern, Erdbeeren, Tomaten
  • Himbeeren mit Rutenkrankheit

Diese Abfälle gehören in die Graue Tonne. 

 

Kompostanwendung

Bei einer Ausbringmenge von 5 Litern pro Quadratmeter (das entspricht 0,5 cm Schichtdicke) werden genügend Nährstoffe ausgebracht, um eine Grunddüngung zu erreichen. Lediglich bei Starkzehrern wie Tomaten, Blumenkohl und Rosenkohl kann eine zweite Kompostgabe notwendig werden. Die Ausbringmenge von 5 Litern pro Quadratmeter enthält 5-10 g Stickstoff, ca. 5 g Phosphat, ca. 15 g Kalium und viele Spurenelemente, was etwa 30 g mineralischem Volldünger pro Quadratmeter entspricht. 

 

Der ausgebrachte Kompost sollte auf gar keinen Fall untergegraben, sondern an der Oberfläche nur leicht eingeharkt werden. So können die Nährstoffe dort wirken, wo sich auch der Großteil der Pflanzenwurzeln befindet. Oberflächlich ausgebrachter Kompost bewirkt durch seine dunkle Farbe eine schnellere Erwärmung des Bodens und eine frühere Keimung der Aussaat. 

 

Ein weiterer Vorteil der Kompostanwendung liegt in der sehr guten Wasserhaltekapazität, also der Fähigkeit, Wasser bei Regen aufzunehmen und zu speichern und es nach und nach den Pflanzen wieder zur Verfügung zu stellen. 

 

Durch die Anreicherung von Humus siedeln sich auch viele Bodenlebewesen an, wie z. B. Regenwürmer und Insekten, die für gesunde Bodenverhältnisse sorgen und den Boden lockern und belüften. Ein großer Vorteil von Kompost im Vergleich zu Torf ist seine neutrale bis leicht alkalische Bodenreaktion, wohingegen Torf stark sauer reagiert und nur bei säureliebenden Pflanzen, wie Azaleen, Rhododendren, Eriken und einigen Farnen Anwendung finden sollte. 

 

Benützt man Kompost beim Umtopfen oder Bepflanzen von Balkonkästen, so sollte er stets im Mischungsverhältnis von 1/3 Kompost, 1/3 Erde, 1/3 Sand oder ein Teil Kompost und drei Teile Erde verwendet werden, denn Kompost ist kein Pflanzsubstrat wie Erde, sondern ein Bodenverbesserungsmittel mit guter Düngewirkung.

 

Zuschuss für den Erwerb von Kompostbehältern  

Kompostfibel  

Kompostberatung: Herr Kathan,   0781 805-9623
johann-georg.kathan@ortenaukreis.de

 

 

  1. Grüne Tonne

Entsorgung:

siehe Altpapier

  1. Gummi

Abfälle aus Gummi müssen über die Graue Tonne entsorgt werden.

Gummiabfälle dürfen nicht in den Gelben Sack gegeben werden.

  1. Gürtel

Entsorgung:

Gürtel aus Leder, Kunststoff oder anderen Materialien müssen über die Graue Tonne entsorgt werden.