Abfälle von A bis Zett

 

Die Abfälle von A-Zett als PDF zum Ausdrucken finden Sie hier.

  1. Abdeckplane für Auto und Motorrad

Entsorgung:

Kleinere Abdeckplanen können über die Graue Tonne entsorgt werden, größere Abdeckplanen können zum Sperrmüll bereitgestellt oder auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, kostenlos abgegeben werden.

  1. Abbeizmittel

Entsorgung:

Abbeizmittel sind chemische Verbindungen, die z.B. Natronlauge, Ammoniak, Kohlenwasserstoffe wie Aceton, halogenierten Kohlenwasserstoffe oder Aromate enthalten können. Abbeiz- oder Ablaugmittel müssen über die Problemstoffsammlung entsorgt werden.

 

Tipp zur Abfallvermeidung:

Werden Abbeiz-/Ablaugarbeiten durch einen Fachbetrieb ausgeführt, so lassen sich diese gefährlichen Mittel im Haushalt vermeiden.

 

  1. Abfälle aus dem Hygienebereich

Entsorgung:

Alle Abfälle aus dem Hygienebereich müssen über die Graue Tonne entsorgt werden.

  1. Abflussreiniger

Entsorgung:

Abfluss- oder Rohrreiniger bestehen in der Regel aus einem Gemisch verschiedener Chemikalien und werden in flüssiger Form oder als Granulat angeboten.

Reste dieser Abflussreiniger müssen über die Problemstoffsammlung entsorgt werden.

 

Tipp zur Abfallvermeidung:

Umweltfreundliche Alternativen zu diesen Mitteln sind Saugglocken („Pümpel“), Rohrreinigungsspiralen oder das Zerlegen und Reinigen des Siphons.

 

  1. Aktenkoffer

Entsorgung:

Aktenkoffer können über den Sperrmüll entsorgt oder kostenlos auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, abgegeben werden.

  1. Altfenster

Entsorgung:

Komplette, d.h. unzerlegte Altfenster werden auf kreiseigenen Abfallanlagen nicht angenommen! Diese können nur bei Gewerblichen Altfensterentsorgern kostenpflichtig abgegeben werden.


Wir weisen aber darauf hin, dass die Möglichkeit besteht, die Altfenster vor der Anlieferung selbst zu zerlegen (Trennung in Glas und Rahmen).


Eine Zerlegung von Fenstern bei einer Annahmestelle des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft ist aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen verboten.


Holzfensterrahmen aus privater Anlieferung können gebührenpflichtig auf Deponien, die
Belastetes Altholz (A IV) annehmen, entsorgt werden.


Metallfensterrahmen können kostenlos auf Deponien, die Metallschrott annehmen, abgegeben werden.


Kunststofffensterrahmen können gebührenpflichtig nur auf Deponien, die Siedlungsabfall annehmen, abgegeben werden.


Der Glasanteil kann bei geringer Menge über die Graue Tonne entsorgt werden.

Ausgebrochenes, einfaches Fensterglas ohne Fremdbestandteile kann in Kleinmengen auf einer Erdaushubdeponie gebührenpflichtig angeliefert werden.

Andere Glasreste wie z. B. Isolierglas oder Drahtgitterglas können, ebenfalls gebührenpflichtig, auf Deponien, die unverwertbaren mineralischen Abfall annehmen, abgegeben werden.

 

Eine Entsorgung des Glasanteils über die Glascontainer darf nicht erfolgen!

  1. Altholz
Altholz A I-III
Altholz A IV

Entsorgung:

Altholz aus Privathaushalten kann auf Deponien, die Altholz annehmen, gegen Gebühr angeliefert werden. Altholz aus gewerblicher Herkunft muss über Gewerbliche Abfallannahmestellen entsorgt werden.

 

Holzmöbel, die zum Sperrmüll zählen, werden auf mehreren Deponien des Ortenaukreises kostenlos angenommen.

 

Altholzverordnung

Die Altholzverordnung unterteilt Altholz in vier Altholzsortimente
(A I, A II, A III und A IV):

Sortiment A I:

Verschnitt, Abschnitte, Paletten, Kisten, Verschläge, Möbel aus naturbelassenem, unbehandeltem Vollholz, Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenkisten, Baustellensortimente aus naturbelassenem Vollholz, Kabeltrommeln aus Vollholz (Herstellung nach 1989).

Sortiment A II:

Dielen, Bretterschalungen aus dem Innenausbau ohne schädlichen Verunreinigungen, Türblätter, Zargen, Innentüren, Deckenpaneele ohne schädlichen Verunreinigungen, Bauspanplatten, Bau- und Abbruchholz ohne schädlichen Verunreinigungen.

Sortiment A III:

Möbel, Küchen und sonstige Inneneinrichtungen, beschichtet, gestrichen, lackiert, Altholz aus dem Sperrmüll (Mischsortiment), Paletten mit Verbundmaterialien, Sägemehl und Sägespäne.

Sortiment A IV:

Fenster, Fensterstöcke, Fensterläden, Außentüren, Konstruktionshölzer für tragende Teile, Bauhölzer aus dem Außenbereich (Außenwandverkleidungen, Holzbalkone, Holzfachwerk), Bahnschwellen, Leitungsmasten, Sortimente aus dem Garten- und Landschaftsbau (Holzzaun, Rebpfähle, Palisaden, Hopfenstangen usw.), Gartenmöbel aus Holz, Bau- und Abbruchholz mit schädlichen Verunreinigungen (Mischsortiment), Altholz aus industrieller Anwendung (z.B. Industriefußböden, Kühltürme), Kabeltrommeln aus Vollholz (Herstellung vor 1989).

 

Rechtsgrundlage: Altholzverordnung vom 15. August 2002 (www.bmu.de/)
("Altholzverordnung" in die Suche eingeben).

 

Die Altholzverordnung unterscheidet in Abhängigkeit der Altholzkategorie verschiedene Entsorgungswege.

 

Für Altholz der Kategorie A I – III sind dies:

a) Stoffliche Verwertung (§§ 3 und 6)
Einsatz in der Spanplattenindustrie, Herstellung von Holzwerkstoffen, Aktivkohle/Industrieholzkohle, Gewinnung von Synthesegas zur weiteren chemischen Nutzung.

b) Energetische Verwertung (§§ 3 und 7)
Ersatzbrennstoff in Feuerungsanlagen (Industrie), Verbrennungsanlagen, Heizkraftwerken.

 

Für Altholz der Kategorie A IV sind dies:

a) Stoffliche Verwertung (§§ 3 und 6)
Herstellung von Aktivkohle/Industrieholzkohle, Gewinnung von Synthesegas zur weiteren chemischen Nutzung.

b) Energetische Verwertung (§§ 3 und 7)
Ersatzbrennstoff in dafür zugelassenen Feuerungsanlagen, Verbrennungsanlagen, Heizkraftwerken.
Sind diese Verwertungsvarianten nicht möglich, muss das betreffende Altholz einer zugelassenen thermischen Behandlungsanlage (§ 9) zugeführt werden. Eine Ablagerung auf einer Hausmülldeponie ist nicht möglich. 

  1. Altkleider

Entsorgung:

Hinweise zur Entsorgung von Altkleidern finden Sie unter Textilien

  1. Altmedikamente
Altmedikamente werden bei der Problemstoffsammlung kostenlos angenommen

Entsorgung:

Altmedikamente gehören im Ortenaukreis nicht in die Graue Hausmülltonne. Sie müssen bei der Problemstoffsammlung kostenlos abgegeben werden. Ebenso ist auch ganzjährig eine kostenlose Abgabe bei der Firma Remondis, Salmengrundstr. 4 in Rheinau-Freistett möglich. Annahmezeiten sind Di, Mi und Do von 8 - 11 Uhr und 13 - 16 Uhr.

 

Problemstoffsammeltermine


Hintergrund dieser, von anderen Landkreisen abweichenden Regelung ist die Tatsache, dass im Ortenaukreis der Inhalt der Grauen Tonnen nicht verbrannt, sondern in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Ringsheim behandelt und verwertet wird. Dabei wird der Müll zunächst mit Wasser vermischt, um organische Inhaltsstoffe zu lösen. Das nun organikreiche Wasser wird anschließend einem hocheffektiven Gärprozess zur Biogaserzeugung unterworfen. Dieses Prozesswasser wird gereinigt und mehrfach verwendet. Zum Schluss wird es in einer betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage geklärt, anschließend in die Kanalisation entlassen und gelangt in die Kläranlage.

 

Manche Medikamenteninhaltsstoffe können, wenn sie einmal gelöst und im Abwasser sind, daraus nicht mehr entfernt werden und gelangen so in den Wasserkreislauf. Im Hinblick auf vorbeugenden Umweltschutz ist der beste Entsorgungsweg für Altmedikamente daher die Abgabe bei der Problemstoffsammlung.

 

Apotheken, die im Rahmen des Kundenservice Altmedikamente aus Privathaushalten zurücknehmen, können diese ebenfalls kostenlos über die Problemstoffsammlung oder die Firma Remondis entsorgen.

 

Altmedikamente dürfen keinesfalls über die Toilette entsorgt werden.

  1. Altöl

Entsorgung:

Altöl muss, gegen Vorlage einer Quittung oder ähnlicher Bescheinigung, von der Verkaufsstelle in der gleichen Menge kostenlos zurückgenommen werden.

In Ausnahmefällen wird Altöl in geringen Mengen auch bei der Problemstoffsammlung angenommen.

Größere Mengen, z.B. aus landwirtschaftlichen Betrieben, müssen über gewerbliche Entsorgungs- und Verwertungsbetriebe entsorgt werden.

  1. Altpapier
Zusätzliche Katonagen - nicht so....
....sondern so

Entsorgung:

Für die Entsorgung von Altpapier steht die Grüne Tonne zur Verfügung. Auch Verpackungen aus Papier und Pappe mit dem Grünen Punkt gehören in die Grüne Tonne. 

 

Infoblatt „Abfallarm einkaufen – Recyclingpapier“ 

Hintergrundinfo: Was passiert mit Altpapier 

Zuschuss für Altpapiersammlung durch Vereine

 

In die Grüne Tonne gehören:

Geschenkpapier, Kartons, Kataloge, Packpapier, Papiertüten, Papprollen, Prospekte, Schachteln, Schreibpapier, Schulhefte, Wellpappe, Werbesendungen, Zeitschriften und Zeitungen. Die Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Größe der Papierabfälle spielt keine Rolle. Selbst die Schnipsel aus dem Locher oder Reißwolfpapier können bedenkenlos in die Grüne Tonne gegeben werden.

 

Nicht in die Grüne Tonne gehören:

Tapeten, nasses Papier, Hygienepapiere wie z.B. Papiertaschentücher und Papierhandtücher, Papptrinkbecher, stark verschmutztes Papier, Küchenkrepp, Leitzordner und Ringbücher, Kohle- und Blaupapier, Wachspapier, Backpapier und Transparentpapier. Diese Papiere gehören alle zum Hausmüll in die Graue Tonne.

 

„Tetra Paks“, also z.B. Milch- und Fruchtsaftkartons müssen über den Gelben Gelber Sack entsorgt werden.

Auch diese Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Zusätzliche Kartonagen

Gelegentlich kommt es vor, dass in einem Haushalt größere Mengen an sperrigen Kartonagen anfallen, die nicht in die Grüne Tonne passen.

Diese Kartonagen dürfen neben der Grünen Tonne unter folgenden Voraussetzungen zur Abfuhr bereitgestellt werden.

  1. Die Kartonagen müssen zusammengefaltet oder kleingeschnitten werden und können dann gebündelt zur Grünen Tonne gestellt werden.
  2. Die einzelnen Bündel müssen aber so klein sein, dass sie von den Müllwerkern ohne großen Aufwand nach der Entleerung der Grünen Tonne - in die dann leere Grüne Tonne – gegeben werden können. Die nun mit dem Kartonbündel gefüllte Tonne wird dann ein zweites Mal entleert.

 

Diese Regelung gilt nur für gelegentlich anfallende zusätzliche Kartonagen. Fallen regelmäßig mehr Kartonagen an, als in die Grüne Tonne passen, dann kommt eventuell die Bereitstellung einer weiteren Grünen Tonne in Betracht oder die zusätzlichen Kartonagen müssen über gewerbliche Annahme- und Verwertungsstellen entsorgt werden. Dieser Entsorgungsweg gilt auch, wenn man sich der Mühe des Zusammenfaltens und Bündelns nicht unterziehen will.

 

Umwelt-Tipp:

Papierprodukte mit dem Blauen Engel sparen bei der Herstellung Holz, Energie und Wasser und wirken sich so positiv auf Umwelt und Klima aus. 

  1. Altreifen

Entsorgung:

PKW-, LKW-Reifen und Traktorreifen, mit und ohne Felgen, können auf Deponien, die Altreifen annehmen, gegen Gebühr abgegeben werden.

 

Achtung: LKW- und Traktorreifen dürfen eine maximale Größe von 1,35m Außendurchmesser und/oder 0,4m Breite nicht überschreiten.

 

Gewerbliche Altreifenannahmestellen 

  1. Aluminium

Entsorgung: 

Aluminiumdeckel, -folien und –schalen sowie Aluminiumverbundverpackungen müssen über den Gelben Sack entsorgt werden. Durch den Einsatz von Wirbelstromscheidern in modernen Sortieranlagen ist auch die Aussortierung kleiner Aluteile wie Joghurtdeckel oder zusammengeknüllter Schokoladealufolien gewährleistet.

 

Tipp zur Abfallvermeidung:

Die Verwendung von Vesperdosen und anderen Behältnissen für Lebensmittel spart jede Menge Aluminiumfolie ein und bedeutet aktiven Umwelt- und Klimaschutz.


Größere Aluminiumteile (Aluminiumbleche, -rohre, -leisten, -töpfe usw. ) können auf den Deponien, die Metallschrott  annehmen, kostenlos abgegeben werden. 

  1. Antenne

Entsorgung

Alte Dachantennen für Radio und Fernsehen (keine Parabolantennen) können zur Sperrmüllabfuhr bereitgestellt oder kostenlos auf Deponien, die Metallschrott annehmen, abgegeben werden.

 

Parabolantennen („Satellitenschüssel“) können kostenlos auf Deponien, die Elektro-/Elektronikschrott annehmen, abgegeben werden.

  1. Aquarium

Entsorgung

Kleine Aquarien können über die Graue Tonne, größere Aquarien über den Sperrmüll entsorgt oder kostenlos auf Deponien, die Sperrmüll annehmen, abgegeben werden.

  1. Arbeitsplatte aus der Küche

Entsorgung:

Arbeitsplatten aus der Küche können zur Sperrmüllabfuhr bereitgestellt oder auf Deponien, die Altholz annehmen, kostenlos abgegeben werden.

  1. Armbanduhr

Entsorgung:

Mechanische Armbanduhren müssen über die Graue Tonne entsorgt werden. Ebenso batteriebetriebene Armbanduhren nach Entfernen der Batterie.

 

Elektronische Armbanduhren können auf Deponien, die Elektro-/Elektronikschrott annehmen, kostenlos abgegeben werden.

  1. Asbesthaltige Abfälle
Asbestfaserbündel (im Rasterelek-
tronenmikroskop *)

 

Annahmekriterien für die Deponie "Kahlenberg" in Ringsheim.

1. Anlieferzeit
Mittwochs 8:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 15.00 Uhr

2. Anlieferbedingungen
- Auf Einwegpaletten; wegen Staplerentladung
- max. Größe: 2,5m x 1,0m x 1,0 m
- max. Gewicht: 1,0 t je Palette
- Entsorgungsnachweis (bei gewerblicher Anlieferung)

3. Abfälle mit festgebundenem Asbest
Diese Abfälle sind mit stabilen Polyethylenfolien, stabilen Polyethylensäcken oder in "Big Bags" staubdicht zu verpacken, um Staubbildung von Asbestfasern während des Transportes und beim Einbau in die Deponie zu vermeiden.

4. Abfälle mit schwachgebundenem Asbest
Es ist zu beachten, dass es sich bei Spritzasbest und Asbeststäuben um gefährliche Abfälle und Gefahrgut handelt, deren Entsorgung zwar auf der Kreismülldeponie"Kahlenberg" erfolgt, jedoch speziellen Anforderungen unterliegt. So sind Asbeststäube und schwach gebundener Asbest, wie z.B. Spritzasbest, vor der Ablagerung grundsätzlich zu verfestigen. Eine Anforderung an die Druckfestigkeit, die mindestens der Betonklasse B 10 entspricht, wird empfohlen. Ein einfaches Verpacken vor der Ablagerung oder alternativ eine unqualifizierte Zementbindung für das Schüttgut reicht nicht aus. Es ist zu beachten, dass auch bei mechanischen Beanspruchungen keine Faserfreisetzung erfolgt.

5. Entsorgungsgebühr
Ortenaukreis: 113,- EUR/t

6. Allgemeines
- Für den Transport asbesthaltiger Abfälle müssen zur Vermeidung von Staub-
emissionen geschlossene Behältnisse verwendet werden.
- Materialien, bei denen ein Verdacht besteht, dass sie asbesthaltig sind, müssen
wie Asbestabfälle behandelt und angeliefert werden.
- Asbestanlieferungen sind mit dem Asbesthinweisschild zu kennzeichnen. Derartige Aufkleber sind im einschlägigen Fachhandel zu erhalten.
- Grundsätzlich sind die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS Nr. 519) der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu beachten.

 

Gefahr durch Asbest

Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe feinfaseriger Minerale. Gelangen diese Asbestfasern in die Atmungsorgane des Menschen, können sie als Spätfolge die sogenannte Asbestose sowie gefährliche Lungentumore auslösen.

Aufgrund dieser Gesundheitsgefährdung ist die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten verboten. Allerdings ist noch geraume Zeit mit Asbest aus der Entsorgung von Asbesterzeugnissen zu rechnen. Größere Mengen asbesthaltiger Abfälle können bei der Sanierung (z.B. Eternitfassadenplatten, Welleternitplatten) oder beim Abbruch von Gebäuden und technischen Anlagen (z.B. Heizungs- und Lüftungsanlagen) anfallen.

Die anfallenden asbesthaltigen Abfälle müssen umweltverträglich entsorgt werden, so dass eine Gefährdung der Gesundheit durch Asbestemissionen verhindert wird.

 

Weitere Hinweise zur Asbestentsorgung

Asbesthaltige Abfälle unterliegen einem generellen Wiederverwendungs- und Verwertungsverbot.
Nach der Demontage dürfen asbesthaltige Produkte weder weiterverwendet noch wieder eingebaut oder in Verkehr gebracht, wie etwa verschenkt oder verkauft werden.

Abbruch- und Sanierungsarbeiten, bei denen asbesthaltige Materialien vorkommen, dürfen im gewerblichen Bereich nur von Sachkundigen durchgeführt werden. Darüber hinaus müssen diese Arbeiten spätestens sieben Tage vor Beginn beim Landratsamt Ortenaukreis - Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht - angezeigt werden.
Privatpersonen, die solche Arbeiten im privaten Bereich durchführen, benötigen kein Sachkundezeugnis. Die Arbeiten müssen aber ebenso sach- und fachgerecht und unter den gleichen Schutzvorkehrungen erfolgen, wie sie auch für Gewerbetreibende gelten.

Die Gefahrstoffverordnung und die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS Nr. 519) sehen folgende wichtigste Regeln vor:

- Die Personen, die die Arbeiten durchführen, müssen einen Schutzanzug sowie
eine P2 Atemschutzmaske tragen.
- Das Material muss mit Restfaserbindemittel benetzt werden.
- Asbestzementprodukte müssen möglichst zerstörungsfrei und ohne Staub-
entwicklung entfernt werden. Das Bohren, Schleifen, Brechen, Sägen sowie
Hoch- beziehungsweise Niederdruckreinigen von Asbestzementprodukten ist
nicht zulässig.
- Nach dem Abbau sind die Abfälle sofort zu verpacken und staubdicht
abzukleben.

Zu arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften beim Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen erteilt das Landratsamt Ortenaukreis – Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht – unter Tel. 0781 805-9818 oder –9907 weitere Auskünfte. 

 

*Quelle "Asbestfaserbündel": Landesamt für Natur, Umweltschutz und Verbraucherschutz NRW

  1. Asche

Entsorgung:

Holz- und Kohlenasche, sowie Ruß müssen - in Säcken verpackt - über die Graue Tonne entsorgt werden.

 

Lediglich Holzasche aus der Verbrennung unbehandelter Hölzer kann – in geringen Mengen - als Kaliumdünger im Garten Verwendung finden. 

  1. Autobatterien

Entsorgung:

Das Batteriegesetz vom 1. Dezember 2009 - das die Batterieverordnung (BattV) vom 27. März 1998 ersetzt - schreibt Vertreibern, die Starterbatterien an Endverbraucher abgeben, vor, ein Pfand von 7,50 EUR zu erheben, wenn der Endverbraucher zum Zeitpunkt des Kaufs keine gebrauchte Starterbatterie zurück gibt. Dadurch wird erreicht, dass nicht mehr funktionsfähige Autobatterien über den Handel zurückgegeben werden.

Das Batteriegesetz kann im Internet unter www.bmu.de/ ("Batteriegesetz" in die Suche eingeben) eingesehen und ausgedruckt werden.

Alte Autobatterien aus Haushalten, die vielleicht schon seit Jahren irgendwo abgestellt wurden, können bei der Problemstoffsammlung kostenlos abgegeben werden.

Problemstoffsammeltermine 

Haushaltsbatterien 

  1. Autoglas

Entsorgung:

Kleinmengen über die Graue Tonne entsorgen.

Größere Mengen aus Privathaushalten können auf Deponien, die unverwertbare mineralische Abfälle annehmen, gebührenpflichtig abgegeben werden.

  1. Autoreifen

Entsorgung:

siehe Altreifen

  1. Autoteile

Entsorgung:

Kfz-Teile werden auf den Deponien des Ortenaukreises nicht angenommen und auch bei der Sperrmüllabfuhr nicht abgefahren.

Kfz-Teile müssen über gewerbliche Schrotthändler bzw. Altautoverwerter entsorgt werden.